Was ist Autismus?
Autismus wurde erstmals in den 40er Jahren von Leo Kanner und Hans Asperger beschrieben. Die Störung kann zu weitreichenden Problemen im Kindesalter führen. Die Symptomatik die vor allem mit qualitativen Beeinträchtigungen der verbalen und nonverbalen Kommunikation und der Interaktion einhergehen bleiben in der Regel im Jugend- und Erwachsenenalter bestehen. Autismus wird als Spektrum–Störung gesehen, da das Ausmaß der Beeinträchtigung bei jeder Person unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann.
Störungen aus dem Autismus-Spektrum treten mit einer Häufigkeit von ca. 1 % in der Bevölkerung, wobei Jungen/Männer 4 mal häufiger betroffen sind als Mädchen/Frauen.
Zu den Autismus Spektrum Störungen zählen:
Hier werden charakteristische Symptome zu Verhaltensstörungen in drei Bereichen zusammengefasst, die in den ersten drei Lebensjahren vorhanden sein müssen:
Darüber hinaus können noch einige unspezifische Merkmale auftreten, wie z.B. Ängste, Schlafstörungen und Essstörungen. Die meisten Menschen mit Autismus lassen Spontaneität, Initiative und Kreativität in der Organisation ihrer Freizeit vermissen und haben Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung.
Die Bezeichnung Asperger-Syndrom umschreibt eine ausgeprägte Kontakt und Kommunikationsstörung mit folgenden Kernbereichen:
C. Atypischer AutismusDiese Diagnose wird dann gestellt, wenn eine tiefgreifende Entwicklung vorliegt, die sich vom Frühkindlichen Autismus dadurch unterscheidet, dass sie entweder nach dem 3. Lebensjahr manifest wird oder dass die Störung den diagnostischen Kriterien für den Frühkindlichen Autismus nicht in allen Bereichen entspricht.
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